Warnlagebericht vom 18.12.2018 um 10:29 Uhr

Zunächst keine warnrelevanten Ereignisse, morgen windiger.

AKTUELLE WETTERLAGE


Deutschland liegt derzeit im Übergangsbereich von milderer und teils feuchter Atlantikluft, während im Osten und Südosten noch Kaltluft vorherrscht. Dabei setzt sich von Südwesten schwacher Hochdruckeinfluss durch. Der Tiefausläufer des bei Island liegenden Sturmwirbels PIA erreicht den äußersten Westen von Deutschland am Mittwochmorgen. Das zugehörige Regengebiet ist nur schwach ausgeprägt und löst sich nach Nordosten und Osten hin weitgehend auf. Vereinzelt ist des Nachts dennoch gefrierender Regen in den östlichen Mittelgebirgen möglich. Der Südwestwind nimmt wegen der zunehmenden Druckgegensätze etwas zu. Tiefdruckgebiet PIA zieht bis zum Donnerstag zu den Britischen Inseln, schwächt sich dabei ab, lenkt aber weiterhin recht milde und feuchte Luftmassen nach Deutschland. Im Südosten Deutschlands kann sich in bodennahen Schichten weiterhin kalte Luft halten.


VORHERSAGE FÜR DEUTSCHLAND

Heute morgen örtlich dichter Nebel, im Osten und Südosten fällt noch stellenweise leichter Regen oder Sprühregen, teils Schnee. Bis zum frühen Vormittag besteht örtlich Glättegefahr durch Glatteis oder etwas Schnee. Zwar frischt der Süd- bis Südostwind am Tage auf, doch herrscht verbreitet warnfreies und trockenes Wetter, zudem ist es milder als an den Tagen zuvor. Nachmittags und abends ist es warnfrei im ganzen Land.

In der Nacht zum Mittwoch herrscht vor allem im Osten und Süden bei klarem Himmel leichter, an den Alpen auch mäßiger Frost. In den Höhenlagen der Mittelgebirge sind vereinzelt Sturmböen möglich. Zum Morgen hin zieht von Westen her neuer Regen auf.

Am Mittwoch in der Westhälfte etwas Regen, abends die Osthälfte erreichend und dort in der Nacht zum Donnerstag im Bergland Schneefall, in tieferen Lagen gefrierender Regen mit Glätte möglich. Vor allem zwischen Oberfranken und Niederbayern auch starkes Glatteis denkbar. Für Details ist es diesbezüglich aber noch zu früh. An den Küsten und in den Gipfellagen der Mittelgebirge einzelne Sturmböen möglich.


ÜBERSICHT WARNLAGE

- Es sind Vorwarnungen wegen Sturmböen aktiv.

Hinweis in eigener Sache: Die Unwetterzentrale gibt nur Hinweise wegen Glätte aus, wenn diese massiv und flächendeckend auftritt. Dies gilt für Schneefallereignisse und gefrierende Nässe. Bei gefrierendem Regen oder Glatteisregen erfolgen entsprechende Warnungen. Vereinzelt oder stellenweise auftretende Glätte durch winterliche Einflüsse sind übliche Begleiterscheinungen in der Winterzeit, der man eigenverantwortlich entgegentreten sollte und stellen aus unserer Sicht kein Unwetter dar.


AUSBLICK WARNLAGE

Am Donnerstag in der Osthälfte noch Schneeregen, teilweise Schneefall oder gefrierender Regen bzw. Sprühregen. Im Hochschwarzwald und Oberharz können Warnschwellen wegen Sturm erreicht werden.

Am Freitag unbeständig, gebietsweise kräftiger Regen, in höheren Mittelgebirgslagen anfangs Schnee, dann Tauwetter durch markante Milderung. Zunehmend windig, gebietsweise Warnungen möglich.

Am Samstag gebietsweise regnerisch, nachlassender Wind, Schneefallgrenze bis in die höchsten Mittelgebirgslagen absinkend.

Trend Heiligabend: Nass, mild, windig.

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Ihr UWZ-Team

Dieser Lagebericht wurde am 18.12.2018 um 10:29 Uhr ausgegeben.

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