Unwetterereignisse aus Deutschland

In diesem Bereich stellen Ihnen die Unwetterexperten der MeteoGroup-Unwetterzentrale einige Beispiele extremer Wetterereignisse aus Deutschland vor. Vom schweren Jahrhundert-Elbehochwasser über die Orkane KYRILL und EMMA bis hin zum schweren Dortmund-Unwetter finden Sie Verifikationen zu den verschiedensten Unwetterarten.

Sturmtiefs in Deutschland
Hier sehen Sie eine Übersicht aller Sturmtiefs, die v.a. Deutschland betroffen haben. Markante Orkane werden ausführlich analysiert. Hierzu werden Modellkarten, Satelliten- und Niederschlagsradarbilder sowie Bodenbeobachtungen verwendet.


Januar 2015: Sturmtiefserie DANIEL, ELON und FELIX
Eine Serie aus Sturm- und Orkantiefs brachte vom 08. bis zum 11.01.2015 in weiten Teilen Mitteleuropas Sturm und teilweise Böen bis Orkanstärke. Dadurch stürzten unzählige Bäume um, Häuser und Fahrzeuge wurden beschädigt. Dabei wurden einige Menschen verletzt. Die Sturmserie löste an der deutschen Nordseeküste insgesamt fünf Sturmfluten aus.


Oktober 2014: (Ex-)Hurrikan GONZALO und sein Wirken bis nach Südeuropa
Der Auftakt der Sturmsaison 2014/2015 erfolgte recht eindrucksvoll. Der ehemalige Hurrikan GONZALO wurde auf seinem Weg aus den Tropen in die nordatlantische Westwindzirkulation einbezogen und schlug einen seltenen Weg in Richtung Mittelmeer ein. Mit Böen bis zur Orkanstärke und hohen Niederschlagsmengen führte er zu einigen Sachschäden.


Juli 2014: Unwetterlage Deutschland - Extremregen in Münster
Ende Juli 2014 gab es in vielen Teilen Deutschlands heftige Gewitter mit Starkregen und Hagel. Stellenweise kamen dabei sehr große Regenmengen zusammen, die zu erheblichen Überschwemmungen führten. Besonders betroffen war am 28.07.2014 die Stadt Münster in NRW, wo innerhalb weniger Stunden weit mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter fielen.


Juni 2014: Schwere Gewitterfront überquert Nordrhein-Westfalen
Das Pfingstwochenende brachte in weiten Teilen Deutschlands Rekordtemperaturen. Allerdings brauten sich am Abend des 09.06.2014 teils heftige Gewitter zusammen. Eine Gewitterfront überquerte mit Orkanböen, extremem Starkregen und Zehntausenden Blitzen grße Teile Nordrhein-Westfalens. Dabei kamen mindestens sechs Menschen ums Leben.


Januar 2014: Orkantief ANNE mit Gewitterfront
Das Wetterjahr 2014 begann in einigen Teilen Deutschlands sehr turbulent und mit fast sommerlichen Gewittern, wie sie im Winter nur selten beobachtet werden. Am Abend des 03.01.2014 überquerte eine ausgeprägte Gewitterfront die Beneluxstaaten und in Deutschland besonders Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen.


Dezember 2013: Orkantief XAVER - ein weiterer schwerer Wintersturm der letzten Jahrzehnte
Am 05. und 06.12.2013 zog das Tief XAVER unter Entwicklung zu einem ausgeprägten Orkantief vom Raum Island über das Nordmeer nach Skandinavien und weiter in Richtung Osteuropa. Das zugehörige Sturmfeld erfasste vor allem Schottland, die Niederlande, Norddeutschland, Dänemark, Südschweden und Polen. Im Gegensatz zu Orkan CHRISTIAN hielt der Sturm sehr lange an.


Oktober 2013: Orkantief CHRISTIAN - Der schwerste Sturm für den äußersten Nordwesten und Norden Deutschlands seit mindestens 1999
Am Montag, den 28.10.2013 überquerte ein sogenannter Schnellläufer Südostengland, die Nordsee, Nordänemark und Südschweden. Auf seinem Weg hinterließ er in einem vergleichsweise schmalen Streifen am Südwestrand des Tiefzentrums eine regelrechte Schneise der Verwüstung durch Orkanböen bisher kaum gekannten Ausmaßes jenseits von 150 km/h bis ins Binnenland.


Juni 2013: Schwergewitterlage in weiten Teilen Deutschlands
Am 19. und 20. Juni 2013 vollzogen sich - bezogen auf die betroffene Fläche Deutschlands - die bis dato heftigsten Sommer-Unwetterereignisse seit 2011. Es kam verbreitet zu schweren Gewittern mit Starkregen, örtlich mit großem Hagel und vereinzelt auch zu Orkanböen. Was hat sich genau ereignet und wie kam es dazu?


Juni 2013: Elbe- und Donauflut
Erst elf Jahre war es her, als enorme Regenmengen in Tschechien und Sachsen eine ungeheure Flut an der Elbe und in Sachsen ausgelöst hatten. Ende Mai 2013 bahnte sich entlang der Elbe und der Donau eine noch größere Flut an. Wasserstände, wie sie streckenweise noch niemals zuvor gemessen wurden, sorgten für Schäden in Milliardenhöhe.


Dezember 2011: Orkantief JOACHIM überquert Mitte Deutschlands
Am 16.12.2011 zog das Tief von Westen her über Nordrhein-Westfalen und die Mitte Deutschlands hinweg nach Nordosten. Die Luftdruckgegensätze waren auf kleinem Raum stark ausgeprägt, wodurch es gebietsweise zu schweren Sturmböen, orkanartigen Böen und einzelnen Orkanböen bis ins Flachland kam.


September 2011: Kaltfront von Tief FRANK sorgt für schwere Unwetter
Wir blicken auf eines der heftigsten Gewitterereignisse im Jahr 2011 zurück. Es ereignete sich in der Ost- und Südhälfte Deutschlands. Das Zusammenströmen unterschiedlich temperierter Luftmassen initiierte eine breite Gewitterfront. Sie sorgte u.a. in Orten wie Peißen bei Bernburg (Saale) für großen Hagel und entsprechend schwere Schäden.


September 2011: Der Weg des Hurrikans KATIA zum außertropischen Orkantief
KATIA entstand aus einer sogenannten tropischen Welle heraus, die sich um den 27.08.2011 von Westafrika auf den Ostatlantik hinaus verlagerte. Am 30.08.2011 um 11 Uhr MESZ wurde KATIA als Tropischer Sturm eingestuft. KATIA zog unter Verstärkung west- bis nordwestwärts weiter.


Juli 2011: OTTO - Langsame Passage eines Tiefs über Mitteleuropa
Da im Sommer auf der Nordhalbkugel deutlich geringere Temperaturgegensätze zwischen Pol und Äquator vorherrschen als im Winter, sind die sommerlichen Wetterlagen nicht selten von höhenströmungsarmen Verhältnissen geprägt. Tief OTTO beschäftigte das mitteleuropäische Wetter eine knappe Woche lang.


Februar 2011: Orkantief NICOLAS - ausführlichere Betrachtung des Orkantiefs in Dänemark
Das Tief verlagerte sich sehr schnell. Große Luftdruckgegensätze und ein markanter Schwall Höhenkaltluft führten in Dänemark gebietsweise zu Orkanböen. Wir schauen genauer hin und beleuchten mit einigen Karten und Animationen den Weg des Tiefs.


Dezember 2010: Sturm- und Schneetiefs PETRA I bis IV
Eine Woche vor Weihnachten führte das Tiefdrucksystem PETRA in weiten Teilen Deutschlands zu kräftigen und ergiebigen Schneefällen bis ins Flachland. Zeitweise gab es auch starken Wind mit schweren Sturmböen und gebietsweise strengen Frost - ein Wintereinbruch par excellence, der zu erheblichen Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens führte.


November 2010: Analyse zur Tornadolage am Pfingstmontag
Schwere Unwetter zogen am 24.05.2010 vor allem über den Osten Deutschlands hinweg und richteten Schäden in dreistelliger Millionenhöhe an. Die Gewitter waren mit Starkregen, Hagel, Orkanböen und Tornados verbunden. Inzwischen steht fest, dass die enormen Schäden durch heftige Gewitterböen und mehrere Tornados verursacht wurden.


August 2010: Rekordregenmengen

Der August 2010 geht in vielen Regionen Deutschlands als einer der regenreichsten seiner Art in die Annalen ein. Verbreitet ist die zwei- bis dreifache Menge an Regen gefallen, als in einem durchschnittlichen Augustmonat üblich ist. Regional sind sogar 500 Prozent an Regen gefallen; also das 5fache der sonst üblichen Menge.


Winterrückblick 2009/2010
Es war ein Winter, an den sich viele Menschen, besonders in Nord- und Ostdeutschland sowie in einigen Mittelgebirgen, sicherlich noch lange erinnern werden. Nachdem der vorangegangene Winter 2008/2009 nach dem 30jährigen Mittel schon etwas zu kalt ausfiel, sollte dieser Winter noch deutlich kälter und vor allem schneereicher ausfallen.


Februar 2010: Orkantief XYNTHIA verabschiedet meteorologischen Winter stürmisch
Am letzten Tag des meteorologischen Winters 2009/2010, dem 28.02.2010, sollte vor allem die Westhälfte Deutschlands einen ausgeprägten Sturm erleben. Das Besondere war, dass der Sturm nicht mit einer sonst üblichen strammen Westströmung nach Mitteleuropa gelangte, sondern von Südwesten her nach Deutschland zog.


Januar 2010: Sturm- und Schneetief DAISY
Zu Beginn des Jahres 2010 führte das Tief DAISY mit Schwerpunkt über Italien zu einer markanten Unwetterlage in Deutschland. Verbreitet kam es zu ergiebigen Schneefällen, außerdem führte stürmischer Nordostwind gebietsweise zu erheblichen Schneeverwehungen.


Jahresrückblick 2009: die prägnantesten Ereignisse
Im Vergleich zu zurückliegenden Jahren, kommen die Experten der Unwetterzentrale zu dem Schluss, dass das Jahr 2009 - aus Sicht der Unwetterzentrale - auf die Fläche gesehen bei weitem nicht so extreme Wetterereignisse brachte.


Juli 2009: Schwergewitterlage
Der Monat startete hochsommerlich warm mit Höchstwerten besonders im Westen Deutschlands von um oder etwas über 30 Grad. Am 03.07. näherte sich die Kaltfront eines nordatlantischen Tiefs dem Westen. Im Vorfeld entstanden in der Südwesthälfte stellenweise schwere Gewitter mit extremen Starkregenfällen und örtlichem Hagelschlag.


Januar 2009: Extremfrost-Wetterlage
Am 03.01.2009 bildete sich über Südnorwegen ein Tiefdruckgebiet, das sich am Folgetag rasch über Polen hinweg nach Südosten verlagerte. Hinter dem Tief konnte sehr kalte und trockene Polarluft nach Deutschland wehen. Erfahren Sie mehr zu dieser Wetterlage und zum Schnee in der Wintersaison 2008/2009.


Jahresrückblick 2008: Die prägnantesten Ereignisse
Auch das Jahr 2008 war von einigen schweren Unwettern geprägt. An dieser Stelle möchten wir einen kleinen Rückblick auf die prägnantesten Unwetterereignisse in Deutschland geben.


Juli 2008: Extreme Überschwemmungen in Teilen Dortmunds
Ende des Monats traf trockenheiße Luft aus Ost bis Südost mit warmer und sehr feuchter Luft aus Südwest bis West über Nordrhein-Westfalen zusammen. Schwere Regenfälle und Gewitter haben vor allem die Ruhrgebietsstadt Dortmund schwer getroffen.


Mai 2008: Tornado in Sachsen
Am 31.05.2008 entstand am Rande eines heftigen Gewitters im Bereich Augustusburg in Sachsen ein Tornado. Erfahren Sie mehr darüber sowie Allgemeines über Tornados und deren Vorhersagbarkeit.


Mai 2008: Schwergewitterlage in Teilen Deutschlands
In schweren Gewittern ist es stellenweise zu heftigen Regenfällen mit Niederschlagsintensitäten von nicht selten 20 bis 40 Litern pro Quadratmeter binnen 30 bis 60 Minuten gekommen.


Februar/März 2008: Orkantief EMMA - Der schwerste flächendeckende Sturm seit KYRILL
In den letzten Tagen des Februars zog im Bereich des Jetstreams das kräftige Tief EMMA von Nordamerika kommend ostwärts über den Nordatlantik und erreichte am 01.03.2008 den Ostseeraum. Begünstigt durch die Lage im Jetstream wurde der Nordatlantik in nur drei Tagen überquert.


Januar 2008: Glatteisregen in Ost- und Süddeutschland
Besonders betroffen waren Ost- und Süddeutschland, wo sich milde Luft nur sehr schwer gegen die vorherrschende träge Frostluft durchsetzen konnte.


Januar 2007: Orkantief LANCELOT
Bis zum Mittag des 20.01.2007 hatte sich LANCELOT zu einem kleinräumigen Orkan vor der norwegischen Küste entwickelt und wies einen Kerndruck von 960 hPa auf. Das Orkanfeld war aber lediglich kleinräumig um den Tiefkern herum organisiert. Auf der freien Nordsee wurden 141 km/h gemessen.


Januar 2007: Orkantief KYRILL - Der schwerste Orkan seit Jahrzehnten
Diese Verifikation ist auf Grund der besonderen Schwere des Ereignisses sehr ausführlich und umfangreich. Daher haben wir einzelne Inhalte auf Unterseiten aufgeteilt: Ausführliche Analyse der Wetterlage, Vorhersagbarkeit des Ereignisses und Warnmanagement der Unwetterzentralen, Zusammenstellung von Spitzenwindböen.


Januar 2007: Orkantief FRANZ
Auf der Rückseite der Kaltfront wurden am 11.01.2007 in Irland sowie in Großbritannien verbreitet schwere Sturmböen von 90 bis 100 km/h erreicht, durch orographische Effekte begünstigt teils auch orkanartige Böen von 104 km/h oder Orkanböen von 122 km/h wie in Oerlinghausen (Downslope vom Teutoburger Wald).


Dezember 2005: Entwicklung der markanten Sturmserie
Hinter der Kaltfront eines Sturmtiefs bei Norwegen kam es an den Küsten sowie in einigen nördlichen Mittelgebirgen Deutschlands vereinzelt zu Orkanböen. An den Nordrändern der Mittelgebirge und Alpen setzten kräftige Schneefälle ein.


November 2005: Schneechaos in Teilen Nordrhein-Westfalens
Ein Sturmtief erreichte die Nordsee und verlagerte sich nur noch langsam bis zu den Niederlanden. Angereichert mit kalter Polarluft führte es zu ergiebigen Nassschneefällen und Sturmböen.


August 2005: Hochwasser Allgäu und Bayerische Alpen
Ein norditalienisches Tief, das über die Adria hinweg zum Balkan zog, lenkte feuchte Luftmassen speziell gegen die Allgäuer und die Bayerischen Alpen. Die Folge waren extreme Regenmengen und Hochwasser.


Juli 2005: Entwicklung des Alpenhochwassers
Eine Luftmassengrenze lag stationär über dem östlichen Alpenraum. So konnte sich lang anhaltender und starker Dauerregen, teils auch gewittriger Starkregen einstellen. Es stellte sich ein markantes Hochwasser mit Überschwemmungen im östlichen Alpenraum ein.


August 2002: Elbehochwasser
Rekordregenmengen in Tschechien und in Sachsen, hervorgerufen durch eine besondere Wetterlage, führten zu einem Jahrhunderthochwasser bisher unbekannten Ausmaßes.

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